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Akhou – das glänzende Licht der SonneDie ägyptische Hieroglyphe akhou bezeichnet das glänzende Licht der Sonne. Um ihren Symbolgehalt zu verstehen, muss man tief in die Mystik und Götterwelt der 4000 jährigen altägyptischen Geschichte eintauchen. Im alten Ägypten war der höchste Gott ein transzendentes Wesen, für welches die menschliche Vorstellungskraft nicht ausreichte. Sonne und Mond entstanden aus dem Einen: jenem, was das Licht gibt. Das Licht von Sonne und Mond war die Äußerung der alles belebenden Schöpferkraft, deren Wirken die Welt sichtbar und begehbar machte. Die Reise des Lichts begann mit dem Sonnenaufgang im Osten, nahm ihren Lauf über das Himmelszelt nach Westen, um dann in die Unterwelt abzutauchen, diese zu durchqueren um am nächsten Morgen wiedergeboren werden zu können. Der Kreislauf der Sonne bestimmte den Tages- und Jahreslauf, in ihr manifestiert sich schöpferische und zerstörende Kraft, sie ist der Inbegriff irdischen und ewigen Lebens. Damit das Licht Leben und in weiterer Bedeutung Erkenntnis schaffen konnte, wurden Rituale abgehalten. Musik und Tanz sollte den göttlichen Geist dazu bewegen, sich im Tempel und darüber hinaus im Menschen niederzulassen. Im Zyklus des Lichts lässt sich das Prinzip der Dualität erkennen, eines der Grundpfeiler der ägyptischen Mystik. Nur zwei Dinge gemeinsam ergaben ein Ganzes: Sonne und Mond Tag und Nacht, Licht und Dunkelheit, Leben und Tod, Einatmen und Ausatmen das Männliche und das Weibliche. Aus der Erkenntnis dieser Polaritäten entstand der Gedanke an deren Vereinigung, die sich in der göttlichen Ewigkeit manifestierte. Es galt, die Kräfte der Trennung zu überschreiten und die innere Einheit zu verwirklichen. Das Bewusstsein der Dualität und der in ihr existierenden Kräfte der Trennung erlaubt dem Suchenden den langen Weg der Einweihung zu beschreiten, der im Erdenleben beginnt und nach dem Tode in der Unterwelt fortgesetzt wird. Ein Weg der zur Unendlichkeit führt. Der Stoff für Akhou entspringt dieser geistigen und ästhetischen Welt. Wir setzen uns mit dem Licht und der damit verbundenen Dualität auseinander. Wir beleuchten sie auf allen Ebenen, vom winzigsten Teilchen bis hin zum Göttlichen, über die Zellen, die Organe, die Gliedmaßen, den Atem, den Raum, das Universum. Diese Prozesse bringen uns in eine andere Zeitdimension, in eine andere Bewegungsdimension und eine andere Bewusstseinsdimension. Akhou stellt die Reise des Lichts und in tieferer Bedeutung die Reise der Seele dar. Die Tanzsprache – von stillen Bildern zum Tanz Bis heute werden traditionelle weltliche, spirituelle und rituelle Tänze in Ägypten mündlich, von Generation zu Generation, innerhalb von Künstlergruppen, religiösen Orden, traditionellen Heilerinnen und Familienverbände weitergegeben. Es lassen sich zweifellos verblüffende Ähnlichkeiten mit den alten Bildern feststellen. Für die Compagnie lieferten die Informationen aus der altägyptischen Kunst und die Informationen aus ihrem Körperwissen, welches zutiefst durch die traditionelle Tanzsprache Ägyptens geprägt ist, die Inspiration zur Entwicklung einer zeitlosen universellen und aktuellen Bewegungssprache. Die Musik – Kompositionen für Akhou Choreography Cie tanz raum Akhou – la lumière éclatante du soleilLe terme Akhou vient de l’Égypte pharaonique, et symbolise “la lumière éclatante” du soleil. À cette époque, qui couvre plus de 3000 ans, les Égyptiens croient en un Dieu ou Énergie transcendante, perpétuellement présent, Unité primordiale, créatrice au pouvoir multiplicateur. Du fond de l’Océan primordial, cette force Unique se divisera pour que le Un devienne deux : soleil et lune, eau et feu, nuit et jour, lumière et ténèbres, vie et mort, inspiration et expiration, horizontalité et verticalité, masculin et féminin. La Lumière divine ou énergie divine symbolise la source de toute chose et de toute vie. Elle s’incarne à travers plusieurs Dieux suprêmes : Atoum, Rê (Râ), Amon, Aton. C’est elle qui rythme la vie, qui fonde les croyances et régit les rituels. Elle est présente aussi bien dans le monde invisible que dans le monde visible. Une fois la lumière engendrée, le soleil peut parcourir son chemin dans la barque du jour avant de s’enfoncer dans le monde terrestre et souterrain, d’où il renaît chaque matin après avoir fait fusionner son âme (bâ) avec son enveloppe passée et future (Osiris et Khépri). Ce cycle résume l’un des piliers de la mystique égyptienne, le principe de la réintégration : seul peut retourner à l’Unicité primordiale celui qui a pu triompher des antagonismes. Par la prise de conscience de la dualité et de la force de séparation qui l’accompagne, le novice entamera un long parcours initiatique qu’il commencera dans sa vie d’humain sur terre, et achèvera après sa mort, afin de réussir l’épreuve ultime : revenir au principe unique et se fondre en lui comme le faucon se fond dans le ciel.
C’est la réflexion sur la lumière et la dualité, transposées à toutes les échelles, de l’intérieur de chaque particule jusqu’au Divin, qui nous a permis de faire le premier pas dans le monde de notre nouveau spectacle, Akhou. Car la lumière, c’est le début du movement visible, moteur de notre inspiration.
Une fois dans cet univers, la conscience du temps – à l’écoulement lent et posé de l’Egypte antique – a permis de découvrir que derrière le mouvement posé avec justesse sur la respiration, le silence et la musique, l’intention appelle immanquablement patience et sagesse…
Akhou – tickets and bookings
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Akhou – we say thank you toStadt Kreuzlingen, Kulturamt Kanton Thurgau, Thurgauer Kantonalbank, Dr. Heinrich Metzger Stiftung, Hamasil Stiftung, Ernst-Göhner Stiftung, Stiftung Schönes mit Gutem verbinden, Migros Kulturprozent, Heinz Kuhn Werbeagentur, Flyerline Schweiz, Das Voglhaus, Die Regionauten, Lorth Gessler Mittelstaedt, HolidayCheck AG, Augenweide, Suppengrün, Logan´s Irish Pub, Apart Hotel Scheffelhof, Goldschmiede Hans Baier, St. Helia AG, Hans Steimle, Florian Schade, Paul Van Hoef.
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